06_2012

ZEIT ONLINE legt nach: Counter-Erweiterungen. Für ZEIT ONLINE haben wir die Tracking- und Analyse-Counter um zahlreiche Features erweitert. So haben wir unter anderem die Darstellung der Counter auf dem iPhone optimiert, Analysen weiter aufgeschlüsselt und Hochrechnungsformeln um zusätzliche Parameter ergänzt. Zu den neuen Features gehören auch ein Alert-System beim Click Counter, das bei sprunghaftem Anstieg von Referrern und Url-Aufrufen eine E-Mail verschickt, sowie die Anpassung der User-Datenbank an gestiegene Anforderungen an den Zugang und die Berechtigung für die einzelnen Counter.

Seit 2010 realisiert Folge 3 für ZEIT ONLINE die Counter, die in nahezu Echtzeit die maßgeblichen Online-Kennzahlen erfassen und so eine Ergänzung zu Web-Analyse-Tools wie Omniture und WebTrekk darstellen.



12_2011

Meedia stellt Fotocommunity der National Geographic vor und zeigt damit einen aktuellen Trend, Bilderkompetenz ins Internet zu verlängern, auf (zum Artikel).

National Geographic hat aufbauend auf der White-Label-Lösung von Folge 3 eine Plattform für Hobby-Fotografen entwickelt. Die Social-Media-Funktionen des Angebots ermöglichen es Fotografen, sich zu vernetzen und untereinander auszutauschen. Sie können schnell und einfach Bilder hochladen, gezielt nach Motiven suchen sowie Fotos bewerten und kommentieren. Mit Hilfe der Bewertung entscheiden User gleichzeitig, welche Bilder auf der Startseite des Portals zu sehen sind.


10_2011

National Geographic: Launch Fotocommunity. Für die vielen Amateurfotografen unter den National-Geographic-Begeisterten gibt es ab sofort die neue Fotocommunity.

National Geographic hat aufbauend auf der White-Label-Lösung von Folge 3 eine Plattform entwickelt, mit der die Teilnehmer nach unkomplizierter Registrierung schnell und einfach Bilder hochladen, Alben anlegen sowie gezielt nach Motiven suchen können. Zudem ist es ihnen möglich, sich untereinander auszutauschen und gegenseitig Bilder zu kommentieren.

Nach dem White Label Shop, der bei National Geographic und dem Männermagazin „Beef!“ zum Einsatz kommt, ist die Fotocommunity die dritte Plattform, die Gruner & Jahr mit Software von Folge 3 erfolgreich aufgebaut hat.



Recommendation-Engine von Folge 3

Schwarm-Intelligenz. Empfehlungen bilden mit einer Recommendation Engine.

  • “Interessantes Thema! Welche Artikel behandeln ähnliche Themen?”
  • “Ich habe Rindfleisch, Zitronengras und Kardamom. Was passt dazu?”
  • “Diese Wohnung gefällt mir ganz gut. Was gibt es an vergleichbarem?

Solche und ähnliche Fragen lassen sich mit unserer Recommendation Engine beantworten.

Empfehlungsarten

Die Software bildet die folgenden Arten von Empfehlungen:

  • Produktempfehlungen
    Das ist die gut bekannte Funktion “Wer sich für dieses Produkt interessiert hat, interessierte sich auch für die Folgenden”. Die Empfehlungen basieren auf den anonymisierten Bewegungsmustern der Site-Besucher. Was ein “Produkt” ist, ist nur durch die Vorstellungskraft eingeschränkt. Wir empfehlen bereits jetzt Bücher, Nachrichten-Artikel, Bilder, Universitäten, Studiengänge, Rezepte
  • Unterstützes Auswählen
    In komplexen Eingabemasken werden Benutzer durch Realtime-Empfehlungen geleitet. Sobald die Benutzerin zwei oder drei Kriterien ausgewählt hat, werden ihr weitere Kriterien empfohlen.
  • Matching / Unscharfes Suchen
    Wenn Sie ihren Benutzer “Erweiterte Suchen” anbieten, also Suchmasken, in denen sich die Suche auf bestimmte Eigenschaften ihrer “Produkte” einschränken lässt, dann können Sie die Recommendation Engine benutzen, um diese Suchen unscharf durchzuführen. Unscharfe Suchen oder Matching finden den best fit, also auch Artikel, die nur einigen der Kriterien 100%ig entsprechen.
  • Profil-basierte Empfehlungen
    Diese Empfehlungen werden auf Basis der Ähnlichkeit von Benutzern untereinander gebildet. Im Gegensatz zu den vorherigen Methoden benutzt dieses Verfahren nicht die impliziten Bewegungsmustern sondern basiert auf Profil-Informationen, die zu einem Benutzer gespeichert sind.


Über die Recommendation Engine

Die Empfehlungs-Engine ist eine Software von Folge 3. Wie alle Recommendation-Ansätze versucht sie, semantisch bedeutsame Relationen zu entdecken und führt dazu statistische Analysen in Tracking-Daten durch.

Die Datenbestände müssen nicht riesig sein, um aussagekräftige Empfehlungen zu bilden. In einem einigermaßen homogenen Umfeld reichen um die zweitausend Tracking-Datensätze pro Tag aus.

Die Empfehlungs-Engine ist in Java implementiert und benötigt als Backend eine relationale Datenbank (Postgres, MySQL, Oracle).

Sie basiert auf Mahout, einem weiteren exzellenten Projekt aus dem Apache-Lucene-Dunstkreis.

Sie kann entweder als Bibliothek in bestehende Anwendungen integriert werden. Oder sie läuft als eigenständiger Server, der über eine REST-API Tracking-Daten entgegennimmt und Empfehlungen ausliefert.



12_2010

WebControlling. Zum Jahresende gibt es noch einmal Zuwachs für die ZEIT ONLINE-Counter-Familie.

Der TextCounter zeigt die veröffentlichten Artikel pro Zeitraum / Ressort / Autor. Das Dashboard integriert die wichtigsten Kennziffern aus allen Countern und stellt zusätzlich die aktuellen IVW-Daten für ZEIT ONLINE dar. Mehr Informationen zu den Anwendungen finden Sie auf der Counter-Projekt-Seite.

Beide Projekte sind wieder mit Hilfe des Play Frameworks umgesetzt. Für die Ausgabe benutzen wir HTML 5, die Grafiken rendern wir mit dem sehr leistungsfähigen Flot direkt im Browser. Das reduziert die übertragene Datenmenge und freut den mobilen Nutzer.



11_2010

Auf großer Fahrt mit Play. Nachdem wir im Sommer ein erstes Play-Projekt umgesetzt haben und von der Agilität der Entwicklung restful begeistert waren, arbeiten wir nun schon an zwei Nachfolge-Projekten.

Das Erste ist eine E-Commerce-Engine: Back Office, Bestellprozess, ein sparsames Frontend und eine REST-API, um die Shop-Angebote in andere Systeme zu integrieren. Zum Beispiel in ein CMS. Die Fertigstellung ist für Ende November geplant.

Anschliessend, Anfang 2011, setzen wir uns an die Umsetzung einer Foto-Community, ebenfalls mit Hilfe des Play-Frameworks.



08_2010

Ferienzeit. Im August tummelte sich die halbe Mannschaft an irgendwelchen Gestaden.

Die Verbliebenen haben für den NDR eine neue Version des Presseportal erstellt und die Anwendung an das neue NDR-Layout angepasst.

Und wir haben begonnen, eine Empfehlungsplattform mit dem Play-Framework umzusetzen. Instant Java reloading. Ganz neue Gefühle…