Zwei Aspekte sind wichtig, damit Nutzer einer Webseite die Informationen finden, die sie auch suchen:

  1. Der Zugang zu den Informationen muss aufbereitet werden. Bezeichnungen müssen verständlich sein, funktionale Ähnlichkeiten müssen sich in ähnlichem Layout widerspiegeln, Klickwege müssen intuitiv sein. Diesen Prozess verstehen wir als Information Design.
  2. Informationen müssen gezielt gesucht werden können. Etwa über Blättern in Katalogen oder über eine Volltextsuche. Das ist das Information Retrieval.

Information Design (ID) ist der Prozess, heterogene Inhalte so aufzubereiten und zu strukturieren, dass sie von den Benutzern einfach gefunden und perzipiert werden können.

Wichtig ist eine möglichst genaue Zielgruppen-Vorstellung, eine exakte Idee davon, was die Besucher auf Ihrer Seite suchen sowie das Berücksichtigen technischer Limits. Auf diese Erkenntnisse stützt sich die Entwicklung strukturierter Navigationssysteme und funktionaler User-Interfaces.

Information Retrieval (IR) ist der Prozess, in großen Informationsmengen zu finden was man sucht.

Die Standardanwendung von IR ist die Volltextsuche.
Avanciertere Techniken sind automatisches Klassifizieren von Texten, Erarbeiten von Empfehlungsvorschlägen aufgrund von User-Verhalten, Mustererkennung, etwa durch neuronale Netze, oder Vergleichsangebote wie Tarifrechner oder der Vergleich von Reisezielen.

Folge 3 betrachtet Information Design und Information Retrieval als Kernkompetenzen. Wir lieben es, das Finden zu organisieren und Information aufzubereiten.

Dabei ist es uns gleich, ob wir den Zugriff auf die Artikel eines Baumarktes organisieren, ein Verlagsprogramm in seinen Verästelungen darstellen oder eine wissenschaftliche Datenbank erfahrbar machen.

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